ZARIZA GITARA (RUS)

Valeriya Shishkova – Gesang

Oleg Matrosow – Gesang, Gitarre, Balalaika

Sascha Skripka – Violine

ZARIZA GITARA spielt Zigeunermusik aus Russland, dem Land, über das seit Jahrhunderten das fahrende Volk zieht. Mit den Zigeunern ziehen ihre Lieder und Tänze, in denen Liebe und Leid, Tanz und Überleben, wärmende Sonne und schneidende Winde so dicht beieinander liegen. Temperamentvoll und leidenschaftlich musizieren eine russische Sängerin, ukrainische Geiger und Gitarrist. Die Weisen, die ausschließlich aus russischen Zigeunerliedern bestehen, wirken so alt, wie die Reisen dieses Volkes und doch so frisch, wie jeder neue Aufbruch. 

Zariza Gitara spielen ihre Lieder so ausdrucksstark und lebensfroh, als säßen sie am Lagerfeuer, während die Mädchen in bunte, wehende Stoffe gehüllt um den Hörer herumtanzen.

Zariza (Russ.: Zarin, Königin) nennen die Zigeuner die angebetete Schönste des Lagers. Ebenso heftig lieben sie ihre Gitarren. Gerade die Lieder der russischen Zigeuner bringen wie kaum eine andere Musik den bittersüßen Schmerz und die überbordende Lebensfreude dieses Volkes zum Ausdruck. Musik aus den Tiefen der Seele! 
Selten ist Musik so sinnlich, ursprünglich und bildhaft wie diese Musik: verhalten und still beginnen die Lieder, um sich dann zu steigern und immer schneller zu werden bis hin zum leidenschaftlichen und mitreißenden Finale. 
Melancholische Trauer, tiefes Leid und übergroße Lebensfreude sind da so dicht verwoben innerhalb eines einzigen Liedes, das auch Lachen und Weinen nur zwei Seiten eines menschlichen Gefühls scheinen. 

Seit 2006 präsentiert das Quartett die überlieferten Lieder in Russisch und Roma, wobei es in den Arrangements moderne Spielweisen einfließen lässt. Für Improvisationen ist in dieser Musik ohnehin immer genug Raum.

2008 wurde die Gruppe zum Wettbewerb creole– Weltmusik aus Mitteldeutschland nominiert. Sie ist Teilnehmer zahlreicher Weltmusik Festivals (Fest der Kulturen Dresden 2006; Liederflut Grimma 2007, Festival für Folk, Lied und Weltmusik Perleberg 2008; masala Hannover 2009 u. a.) .

Die Zariza Gitaras  beides CDs unter den Titel „SOVNAKAJ PE TSCHAR“ (Gold auf dem Gras) und„Pashe yagorya“ (mit den Augen des Feuers) wurden innerhalb der international geprägten Konzertreihe „Musik zwischen den Welten“ 2007 und 2010 im Staatsschauspiel Dresden mit großem Erfolg präsentiert. 

P R E S S E

Das Publikum ist begeistert. Man schubst sich an, um sich auf eine besonders spektakuläre Geigenkaskade aufmerksam zu machen, tauscht vielsagende Blicke aus, wenn Hits wie „Schwarze Augen“ angekündigt werden und dankt das Vergnügen am Ende mit brandendem Applaus.

MÄRKISCHE ODERZEITUNG | 

Das klingt kraftvoll und ursprünglich, voller Stolz und Haltung – nicht umsonst bedeutet »Zariza« Zarin und in Roma »unbezwingbare Schönheit«.
Die perfekt gespielten Instrumente klingen traditionell, dabei transportieren sie eine besondere Stimmung. Die beiden Sängerinnen in orientalisch anmutenden Gewändern, ohnehin attraktiv anzuschauen, sind der Mittelpunkt des Ensembles, ihre voll tönenden, kehligen Stimmen passen perfekt zusammen. 
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Lieder voller Stolz, Sinnlichkeit, Lebensfreude und Sehnsucht. Da taut jedes noch so tiefgefrorene Herz.
DRESDNER MORGENPOST |

Die Lieder von ZARIZA GITARA erzählen von der Weite der russischen Steppe, vom Leben der Zigeunervölker, von den Festen, der Sehnsucht, der Trauer. »Wenn ich Flügel hätte…« singen Valeriya und Olesja mit variationsreichen Stimmen. Die Musik steckt an, verleitet zum Mitsummen, der Körper wiegt sich zum Rhythmus der temperamentvollen Musik. 

Da leuchteten die Augen, da wippten die Füße: mit ihrer so freundlichen Art und mitreißenden Spielfreude erreichte die Gruppe mühelos die Herzen der Zuhörer.ZARIZA GITARA schafften es, mit Rhythmus, Melancholie und sehnsuchtsvollen Liedern ihr Publikum einfangen und zu verzaubern. 
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